Zyklus pagan.sakral
Wagnis (Foto Laurent Ziegler)
Schlüssel zu Herzen und Höllen,
Peter Ketturkat,
Zyklus Leidenschaft, 2013
(Foto Laurent Ziegler)
Schlüssel zu Herzen und Höllen,
Peter Ketturkat,
Zyklus Leidenschaft, 2013
(Foto Laurent Ziegler)
Sacré, Katharina Weinhuber,
Zyklus Leidenschaft, 2013
(Foto Laurent Ziegler)
Sacré, Katharina Weinhuber,
Zyklus Leidenschaft, 2013
(Foto Laurent Ziegler)
Angst ist mein Geschäft,
Theater im Ohrensessel, Stefan Libardi,
Festival Zeit Genießen mit Leidgenossen, 2011
(Foto Laurent Ziegler)
Anna de Millas,
Festival Hautnah, 2011
(Foto Laurent Ziegler)
Theater Workshop,
Festival Zeit Genießen mit Leidgenossen, 2011
(Foto Laurent Ziegler)
Wooden Wings,
Kompanie Vonnunan, 2014
(Foto Fruzsina Jelen)
Walk With Me,
Kompanie Vonnunan, 2013
(Foto Shino Saegusa)
Der Teufel mit den drei goldenen Haaren,
Theater ISKRA, Hubertus Zorell,
Festival Hautnah, 2011
(Foto Laurent Ziegler)
Hautnah, Kompanie Vonnunan,
Festival Hautnah, 2011
(Foto Laurent Ziegler)
Metamorphosen, Stefan Libardi,
Festival Hautnah, 2011
(Foto Laurent Ziegler)
Durations, Marianne Kleiser-Fors,
Festival Zeit Genießen mit Leid­genossen, 2011
(Foto Laurent Ziegler)

Aktuell:
Zyklus pagan.sakral

SIEBE(N)
Bodo Hell, Renald Deppe und Partner,
Hans Fors und Kompanie Vonnunan

Götterblues
Katharina Weinhuber und Peter Ketturkat

Di, 23.9.2014 (Premiere), Mi, 24.9.2014, 19 Uhr
Wotrubakirche am Georgenberg
Ottillingerplatz 1, 1230 Wien
Tickets unter info@cds-wien.at
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Götterblues

Ein Stück für eine Tänzerin, mit Dingen, Klängen und analogen Projektionen.

Konzept: Peter Ketturkat
Mit Katharina Weinhuber (Tanzperformance, Klänge) und Peter Ketturkat (Theater der Dinge, Texte, visueller DJ, Instrumente)

Von fernen mythologischen Zeiten bis in unsere Tage schwirren Gedanken und Gestalten durch unsere Hirne, die sowohl ihre Erscheinung als auch ihren Namen ändern. Und weil sie einen Ausdruck suchen, manifestieren sie sich für uns in Bildern, Klängen, Ornamenten, Dingen, Geräten, Texten, Schatten und Gedichten. Man nennt sie Götter oder Heilige, Naturphänomene oder Lichtstimmungen, manisches oder depressives Material der Psyche, je nach der Denkschule, die man durchlaufen hat.

Mit antiken, mittelalterlichen und neuzeitlichen Texten von der griechischen Mythologie über Nikolaus von Cues und Conrad Celtis bis zu Smohalla, Friedrich Hölderlin, Rainer Maria Rilke, Wilhelm Müller und Hugo von Hofmannsthal.


SIEBE(N)

ein TextTanzstück

Text: Bodo Hell
Musik: Renald Deppe und Partner
Choreographie: Hans Fors und Ensemble
Performance: Anna Lena Häußler, EvaMaria Koch, Lisza Loidl, Ilona Solvei Maria Mehlhorn, Rosalie Bärbel Stark, Kirsten Dorothee Wiebers

Zehn Lebensabrisse heiliger Frauen der unterschiedlichsten Intensitäten durch die Jahrhunderte. Diese beispielhaften Viten wurden den Tänzerinnen auf den Leib geschrieben und mit diskreter musikalischer Akzentuierung gestaltet. Dabei spielt die Bewegung mit den Klängen von Musik und Sprache, verschmilzt ganz mit deren Rhythmen und deckt so auch Unausgesprochenes auf.

Was haben wir heute mit heiligmäßigen Vorbildern und Vorläuferinnen zu tun und welche auch ambivalenten Anreize stecken in solch exemplarischen Lebensläufen? SIEBE(N) öffnet einen thematischen Raum, gibt aber keine Antworten.

Über das CDS,
Centrum für Dramaturgische Studien

Der Name dieses Centrums deutet hin auf das reiche Potenzial an Wirklichkeitserfahrungen, die von den Zeitkünsten (darstellenden Künsten) generiert werden. Die Orientierung geht auch in Richtung Lebenskunst: Die eigene Biografie selbst als Kunstwerk zu betrachten gehört mit zur Idee dieses Hauses, und somit auch die künstlerische Umgestaltung der Gesellschaft.
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Zugleich liegt in diesem Namen ein Hinweis auf das Dramatische Zentrum, das erste Wiener Zentrum für experimentelles Theater (1971–1990) mit Arbeits- und Aufführungsräumen für mehrere Gruppen. Das Dramatische Zentrum war ein Herz-Ort inmitten der sich entwickelnden Freien Theaterszene Wiens. Das CDS möchte wiederum ein solches Herzzentrum einer diesmal größer angelegten Szene werden: Die Gemeinschaft aller frei arbeitenden KünstlerInnen im darstellenden Bereich in Wien und darüber hinaus soll sich hier zuhause fühlen können. Es soll ein Ort der Begegnung und des gegenseitigen Anregens und Förderns sein.

Die Grundintention dabei ist, eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten zu gestalten. Jeder profitiert von der Präsenz der Anderen und deren Vernetzungen. Alle beteiligten Initiativen und ihre jeweiligen Interessenten-Gemeinschaften werden in einem zentralen Adressenbestand miteinander verlinkt. So entsteht die großräumig angelegte CDS-Community, die regelmäßig über das Leben des CDS informiert wird. Den KünstlerInnen werden somit Chancen geboten, ein weitaus größeres Publikum anzuziehen und somit eine umfassendere Wirkung zu erreichen. Der eigentliche Besitzer unserer Immobilie hat kein Interesse am Gewinn für sich. Er stellt das Haus mittels unbefristeten Gebrauchsrechts den Kulturschaffenden zur Verfügung. Diese können nun gegen sehr geringe Mieten ihre Räume in Selbstverwaltung und für sich gewinnbringend und somit existenzsichernd nützen. Wir wollen ein von Obrigkeitseinfluss unabhängiges Institut sein, also im eigentlichen Sinne frei.

Das CDS-Kulturhaus

Wir sind eine Gruppe von KünstlerInnen aus dem Theater-, Performance- und Körperschulungsbereich mit Arbeitsmittelpunkt in der österreichischen Hauptstadt Wien. Unser Anliegen ist es, auf professioneller Ebene und im soziokulturellen Kontext neue künstlerische Dimensionen durch disziplinübergreifende Produktionen und Veranstaltungen zu erschließen.
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Für dessen Verwirklichung wollen wir ein Kulturhaus im inneren Stadtbereich Wiens gründen (möglichst zentral gelegen und mit U-Bahnanbindung). Darstellende KünstlerInnen (Tänzer, Eurythmistinnen, Movopoeten, Schauspieler, Performancekünstlerinnen, Clowns, Musikerinnen, Dichterinnen, …) der Freien Szene, aber auch therapeutisch und pädagogisch agierende KünstlerInnen, die an disziplinübergreifender Arbeit interessiert sind, sollen über das CDS-Kulturhaus eine bezahlbare Plattform für Proben (Studios), Aufführungen (Bühne mit Gastronomie), Begegnung und Interaktion (Seminarräume und Werkstätten) ermöglicht bekommen.

Dabei sorgt eine hauseigene Agentur (Produktionsbüro) für die Vermarktung und disziplinübergreifende Zusammenarbeit der dort probenden Kunstschaffenden. Letzteres stellt die Besonderheit des Modells dar und ist in dieser Form bisher einzigartig. So organisiert das Produktionsbüro bspw. Workshops und moderierte Meetings, um die Crossover-Intention Wirklichkeit werden zu lassen. Hinter der Initiative verbirgt sich unser ideelle Motivation, gesellschaftlichen Wandel durch Kunst zu fördern. Das CDS-Kulturhaus will mit der Zeit im gesellschaftlichen Leben einen Brennpunkt bilden, der aktuelle und existentielle Fragen und Themen künstlerisch bearbeitet. Diversität und Offenheit sollen die prägnantesten Merkmale unseres Profils darstellen.